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Das ist

Meine Geschichte...

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 Bahia,2001 

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Meine Geschichte beginnt im Nordosten Brasiliens...

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Meine Geschichte beginnt im Nordosten Brasiliens in einer Region, in der Armut für viele Menschen noch heute zum Alltag gehört.

Ich wuchs in einem kleinen, selbstgebauten Haus ohne Strom, fliessendes Wasser und sanitäre Anlagen auf. Das nächste Krankenhaus war mehrere Stunden entfernt. Um Wasser zu holen, unsere Kleidung zu waschen oder zu baden, liefen wir stundenlang zu Fuss zur nächsten Wasserquelle. Oft gab es nur eine Mahlzeit am Tag: Reis und Bohnen.
 

Trotz allem erinnere ich mich an eine Kindheit voller Einfachheit, Nähe zur Natur und dem unerschütterlichen Willen meiner Familie, das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen.

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Als ich fünf Jahre alt war... 

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Als ich fünf Jahre alt war, änderte sich mein Leben grundlegend. Meine Mutter verliess unsere Heimat in der Hoffnung, in der Stadt und später im Ausland Arbeit zu finden und meinem Bruder und mir eines Tages eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Während sie diesen mutigen Schritt wagte, blieb mein Bruder bei meinem Vater, und ich wurde zu meiner Grossmutter gebracht.

​Die Trennung von den Menschen, die mir Sicherheit gaben, hinterliess Spuren. Ich begann, mich innerlich von meiner Umwelt zurückzuziehen und entwickelte einen selektiven Mutismus: ich sprach nicht mehr. Hinzu kam eine Erziehung, die von körperlicher und psychischer Gewalt geprägt war.
 

Schon als Kind blieb mir nichts anderes übrig, als innere Wege zu finden, um mit Angst, Unsicherheit und Schmerz umzugehen.

 

Ohne es zu wissen, entwickelte ich eine aussergewöhnliche mentale Widerstandskraft und Überlebensstrategien, die mir halfen, schwierige Situationen zu bewältigen. Was damals meinem Schutz diente, wurde viele Jahre später zu einer meiner grössten Stärken.

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 mein jüngeres Ich 

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 mein erster   Schnee 

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Mit sieben Jahren zog ich...

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Mit sieben Jahren zog ich gemeinsam mit meiner Mutter in die Schweiz.

Plötzlich war alles neu. Eine andere Sprache. Eine andere Kultur. Zum ersten Mal sah ich Schnee, lernte Fahrrad fahren und schwimmen. Es war eine Welt voller Möglichkeiten und gleichzeitig begann ein innerer Kampf, den niemand sehen konnte.

Die Erfahrungen meiner frühen Kindheit begleiteten mich über viele Jahre. Ängste, Selbstzweifel und ein fehlendes Urvertrauen bestimmten mein Leben stärker, als mir damals bewusst war. Zusätzlich wurde ich als Jugendliche mehrfach Opfer sexualisierter Gewalt. Um weiter funktionieren zu können, verdrängte ich das Erlebte jahrelang. Doch unverarbeitete Traumata verschwinden nicht, sie suchen sich ihren Weg.

​

Auch in dieser Zeit war es meine mentale Stärke, die mich überleben liess. Ich entwickelte erneut eigene Strategien, um mit dem Erlebten umzugehen und meinen Alltag trotz der inneren Belastung zu meistern. Nach aussen funktionierte ich und innerlich trug ich einen Kampf aus, den kaum jemand wahrnahm.

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Nach aussen schien alles...

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Nach aussen schien alles erfolgreich zu verlaufen. Ich absolvierte eine kaufmännische Ausbildung bei einer Grossbank, schloss die Berufsmaturität ab, sprach fünf Sprachen, übernahm Verantwortung in der Ausbildung von Lernenden und studierte berufsbegleitend Kommunikation an der Hochschule für Wirtschaft Zürich.

Innerlich jedoch wurde der Druck immer grösser.

Nach einem weiteren sexuellen Übergriff erreichte ich Anfang zwanzig einen Punkt, an dem mein Kartenhaus zusammenbrach. Ich fand mich in einer psychiatrischen Einrichtung wieder.

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Rückblickend war dieser Moment nicht das Ende meiner Geschichte, sondern ihr eigentlicher Anfang.

Zum ersten Mal entschied ich mich bewusst dafür, nicht länger vor meinen Erfahrungen davonzulaufen, sondern ihnen zu begegnen. Ich begann, mich intensiv mit Trauma, Persönlichkeitsentwicklung, dem Nervensystem, Bewusstseinsarbeit und den Mechanismen nachhaltiger Veränderung auseinanderzusetzen. Ich stellte mein Leben vollständig auf den Kopf, verliess die Finanzbranche, trennte mich von allem, was mich nicht mehr wachsen liess, und machte mich selbstständig.

Aus meinen schmerzhaftesten Erfahrungen entstand eine neue Berufung.

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 Beatrice Müller 

 Volkshaus   Zürich 2026 

 meine   Leidenschaft 

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Heute begleite ich...

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Heute begleite ich hunderte Menschen auf ihrem Weg zurück zu ihrer Stärke. Ich verbinde meine Aus- und Weiterbildungen mit einer persönlichen Erfahrung, die kein Lehrbuch vermitteln kann. Ich weiss, wie sich Angst, Überforderung und innere Ohnmacht anfühlen.

Vor allem aber weiss ich, dass Veränderung möglich ist.

 

Heute trete ich als Speakerin auf, arbeite mit Opferberatungsstellen zusammen, führe mein eigenes Unternehmen, begleite Menschen in Coachings, entwickle Seminare und Online-Kurse, veröffentliche mein erstes Buch und habe diverse Vereine, unter anderem das internationale Frauenforum und das Frauenforum Schweiz, gegründet.

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Meine Vergangenheit definiert mich nicht.

Doch sie hat mich gelehrt, den Menschen hinter seiner Geschichte zu sehen. Genau deshalb inspiriere ich heute andere mit meiner inneren Klarheit, Tiefe und der Überzeugung, dass aus unseren dunkelsten Erfahrungen unsere grössten Stärken entstehen.

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